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Gesellschaft


Kursnummer: 19B111808

Info: Beginn: jeweils 19:00 Uhr, VHS-Bildungszentrum Norden, Uffenstr. 1
5,00 €, Bezahlung erfolgt an der Abendkasse.

Di, 15.10.2019
Friedrich Ebert und die Gründung der ersten Demokratie
Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte
111805
Als Friedrich Ebert am 11.02.1919 zum ersten Reichspräsidenten der Republik gewählt wurde, versicherte er der Nationalversammlung in seiner Dankesrede: "Ich will und werde als der Beauftragte des ganzen deutschen Volkes handeln, nicht als Vormann einer einzigen Partei." Ebert sah es als seine Aufgabe an, Bürgertum und Arbeiterschaft für die neue Republik zu vereinen. Hinter dieser Absicht stand die Erkenntnis, dass die Stabilisierung der Republik nur dann gelingen könnte, wenn anders als vor 1919 alle Bereiche der Gesellschaft an der politischen Gestaltung mitwirken konnten.

Di., 19.11.2019
Die Entwicklung der politischen Linken in der Weimarer Republik
Gerd Koenen, Publizist
111806
Die Ausrufung der Weimarer Republik fiel in eine Phase weitreichender Änderungen innerhalb des linken politischen Spektrums. Mit der Revolution in Russland sowie dem Zusammenschluss von linken Parteien in der kommunistischen Internationale kam eine Bewegung in Gang, die auch auf die Stabilität der Weimarer Republik entscheidenden Einfluss haben sollte. Insbesondere der sozialdemokratischen Partei fiel es schwer, gleichzeitig gemäßigte und radikale Elemente auf der linken Seite zusammenzuhalten. Der Web-Vortrag zeigt auf, wie die Zerrissenheit des linken Parteienspektrums das Scheitern der Weimarer Republik begünstigte.

Di., 28.01.2020
Die Wirtschaft der Weimarer Republik
Dr. Roman Köster, Universität Freiburg
111807
Der mögliche Erfolg der Weimarer Republik beruhte zwangsläufig auf einer ausreichenden wirtschaftlichen Grundlage. Nur wenn es gelingen würde, die Nachwirkungen des Krieges sowie die drohende Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen, hatte die Republik die Chance, populistische Kräfte an den politischen Rändern einzudämmen und die Bevölkerung hinter der neuen Regierungsform zu vereinigen. Rückblickend schafften es die Regierungen der Republik aber nie, diese stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Ein Rückgang der Industrieproduktion sowie die Bankenkrise in den späten 20er Jahren ebneten dann genau den radikalen Kräften den Weg, die später die Republik vernichten würden.

Di., 11.02.2020
"Ein Hauch von Weimar?" - Lehren aus dem Scheitern der Republik
Prof. Dr. Frank Bösch, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
111808
War die erste deutsche Republik zum Scheitern verurteilt? Nicht umsonst wird auch heute noch von einem "Hauch von Weimar" gesprochen, wenn demokratische Strukturen durch populistische oder radikale Kräfte bedroht werden. Die Weimarer Republik war, so die allgemeine Einschätzung, sowohl in ihrer verfassungsrechtlichen Ausgestaltung als auch in der Haltung ihrer führenden Politiker zu schwach, um die Probleme und Herausforderungen der Nachkriegsjahre zu überstehen. Diese Schwäche der Republik ebnete dadurch den Weg für die Machtergreifung der Nationalsozialisten ab 1933. Aber wie stellt sich die Nachwirkung der Weimarer Republik auf die Bundesrepublik gut 100 Jahre nach ihrer Ausrufung tatsächlich dar?

Kosten: 5,00 €

Datum Zeit Straße Ort
11.02.2020 19:00 - 20:30 Uhr Uffenstr. 1 Raum 307

 
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